Schreinerei Merk AG / merk raumgestaltung

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    25.05.2022

    Znüni, die wichtigste Mahlzeit des Tages

    Man kennt ihn als Allrounder im Team, er bedient die CNC Maschine – manchmal sogar zwei gleichzeitig. Kevins Neugier ist Motor dafür auch alle weiteren Maschinen und Arbeitsschritte in der Schreinerei zu beherrschen, also springt er gerne auch mal spontan dort ein, wo Not am Mann ist.

    Kevin Walter bedient die zwei grössten Maschinen der Werkstatt – die CNC-Maschinen. Was ausgeschrieben bedeutet: Computerized Numeral Control Maschinen. Diese Tatsache erfüllt ihn sichtlich mit Stolz. Die Verantwortung über Geräte von dieser Grösse und Präszision, zum automatischen Erzeugen komplexer Formen, zu haben, ist schon ganz schön cool. Sobald man der Maschine den Befehl zur Ausführung der ins Programm eingespiesenen Daten gegeben hat, kommt es auch mal zu Wartezeiten. Dank Steuerungstechnik führt die lärmerzeugende Maschine ohne weitere Beihilfe und äusserst präzise den Zuschnitt der Holzteile aus. Währendessen widmet Kevin sich Wartungsarbeiten oder räumt in der Werkstatt auf, denn er mag es sauber, ordentlich und exakt. «Wir Schreiner, wir kennen eine maximale Toleranz von 2/10 Millimeter. » Und bevor es ihm langweilig wird, bedient er auch noch die Leimkantmaschine, die ebenfalls im selben Raum steht. Schnell wird aus Kevins Erzählungen deutlich, der Schreinerberuf ist geprägt von Maschinen, deren Bedienenung man beherrschen muss. Während also die CNC-Maschine innert 10 Minuten diverse Teile fräst und bohrt, füllt Kevin diese Zeit geschickt mit weiteren Arbeitsschritten aus.

    «Das ist der Lauf der Zeit.» So lautete die Antwort auf die Frage, wie man als Schreiner dazu kommt eine CNC-Maschine zu bedienen. Kevin beschreibt, wie man früher all diese automatisierten Schritte von Hand gefertigt hat und betont, dass das Ergebnis niemals so genau und in dieser Zeit hätte erreicht werden können. Der ambitionierte Schreiner interessierte sich schon immer für die Technik und dafür was Unsichtbares dahintersteckt, quasi für all die Schritte vom Computer bis zum fertigen Bauteil. Bereits im ersten Betrieb nach der Schreinerlehre wurde er als beflissener Mitarbeiter von seinem damaligen Werkstattleiter in die Bedienung der CNC-Maschine eingeführt. Dieses Wissen wendet er heute bei Merk Raumgestaltung an und lernt stetig dazu. Als leidenschaftlicher Bediener des Bohr- und Fräscenters erklärt er mir, wie man am Computer gleichzeitig mit einem Knopfdruck die unterschiedlichen Techniken auslösen kann; das Gerät erzeugt folglich, vom kreisrunden Zuschnitt bis zu Bohrungen, alle programmierten Arbeitsschritte, die früher in mühsamer Handarbeit separat passierten.

    «Ich suche den Ausgleich beim Klettern oder Tauchen. Dort schätze ich die Ruhe und den Kontrast zu den surrenden Maschinen.»

    Kevin Walter, Produktionsleiter, Merk Raumgestaltung

    «Und wenn man mal einen Quatsch programmiert hat, klingt es auch ziemlich fies.» Die Maschine ist an der Unterseite mit Saugern ausgestattet, die die Zuschnittplatten fixieren. Ist das Gerät so eingestellt, dass es an Stellen Löcher bohren möchte, wo darunter ein Sauger platziert ist, bohrt es in die eigene Mechanik und schreit quasi schrill auf. Auch darum ist es wichtig, dass man die Maschine gut kennt und solche Programmierfehler rechtzeitig entdeckt und korrigiert. Andernfalls kommt es teuer zu stehen. Bevor die CNC-Maschine betätigt wird, studiert Kevin jeweils immer auch noch die analogen Pläne gründlich. Er pflegt seiner Aussage zufolge kein besonderes Ritual, das ihm dabei hilft konzentriert an den Maschinen zu arbeiten und durch den Tag zu gehen, damit solche Fehler eben nicht passieren. Er betont jedoch wie wichtig die Znünipause für ihn ist. «Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages» erklärt Kevin. Diese Viertelstunde, in der er sich sein Frühstücksbrot macht und ein Joghurt zu sich nimmt, scheint ihm heilig zu sein und in dieser Zeit will er von niemandem gestört werden. Wichtig ist, seinen Energiehaushalt immer gestärkt zu halten, dann klappt’s auch mit der Konzentration. Auf die Frage, wie er seine Freizeit gestaltet, antwortet er «Ich suche den Ausgleich beim Klettern oder Tauchen. Dort schätze ich die Ruhe und den Kontrast zu den surrenden Maschinen. Noch lieber aber, verbringen meine Frau und ich Zeit mit unserem 2.5-jährigen Sohn. Wir plantschen im Hallenbad oder Freibad und bald schon bekommt er seinen ersten Schnorchel und eine Taucherbrille.»

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